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Wie kommen Käufer an ein kostengünstiges KfW-40-QNG-Haus?

Modern bauen, Energiekosten reduzieren und attraktive Fördermöglichkeiten nutzen – ein KfW-40-QNG-Haus kann für Familien und andere Eigennutzer eine interessante Alternative zum klassischen Bauträgerhaus sein. Doch wie lässt sich ein hochwertiger Neubau zu einem möglichst vernünftigen Gesamtpreis realisieren?

Der Schlüssel liegt nicht allein in einem günstigen Hauspreis. Entscheidend sind ein wirtschaftliches Baukonzept, standardisierte und erprobte Planung, eine transparente Kostenstruktur sowie die frühzeitige Berücksichtigung der Anforderungen von KfW 40 und QNG.

Bei Brändle Immobilien verfolgen wir deshalb bei entsprechenden Neubauprojekten ein Konzept, bei dem Grundstück und Haus getrennt erworben beziehungsweise beauftragt werden.

Grundstück und Haus getrennt – wo liegt der Vorteil?

Beim klassischen Bauträgermodell werden Grundstück und fertiges Haus häufig als Gesamtpaket angeboten. Bei unserem Konzept ist die Struktur anders:

Der Käufer erwirbt das Grundstück direkt vom Grundstückseigentümer. Der Vertrag über die Errichtung des Hauses wird separat mit dem ausführenden Hausbauunternehmen geschlossen.

Brändle Immobilien tritt damit bei diesen Projekten nicht als klassischer Bauträger auf, der Grundstück und fertiggestelltes Gebäude als ein Gesamtprodukt verkauft.

Diese Struktur kann verschiedene wirtschaftliche Vorteile ermöglichen. Unter anderem können langfristige Vorfinanzierungen eines kompletten Bauprojekts und damit verbundene Bauträger- oder Zwischenfinanzierungsaufschläge reduziert werden.

Gleichzeitig entsteht eine transparente Trennung zwischen Grundstückspreis, Hauspreis und Baunebenkosten.

Der Hauspreis wird entsprechend dem vereinbarten Baufortschritt bezahlt. Je nach Grundstück, Haus, Ausstattung und Projekt kann dieses Modell gegenüber vergleichbaren Bauträgerangeboten einen erheblichen Preisvorteil ermöglichen.

Warum standardisierte Hauskonzepte Kosten reduzieren können

Ein individuell geplantes Architektenhaus kann nahezu jeden Wunsch erfüllen. Diese Individualität verursacht allerdings zusätzliche Planungs-, Entwicklungs- und teilweise auch Baukosten.

Für unsere Projekte setzen wir deshalb unter anderem auf bereits erprobte Reihenhäuser, Doppelhäuser und Einfamilienhauskonzepte.

Dabei können bewährte Grundrisse, erprobte Planungen und Statiken, standardisierte Bauteile, definierte Ausstattungsvarianten sowie bekannte Heizungs- und Energiekonzepte erneut eingesetzt werden.

Auch wiederkehrende Bauabläufe und bereits bekannte Anforderungen an die QNG-Zertifizierung können den Planungsaufwand reduzieren.

Das Ziel ist nicht, an der energetischen oder baulichen Qualität zu sparen. Vielmehr sollen unnötige Planungs- und Prozesskosten vermieden werden.

Individuelle Sonderwünsche bleiben grundsätzlich möglich. Sie müssen allerdings frühzeitig geprüft werden, da bestimmte Änderungen Mehrkosten verursachen oder Auswirkungen auf die geplante QNG-Zertifizierung haben können.

Was bedeutet KfW 40?

Ein Effizienzhaus 40 zeichnet sich durch einen besonders niedrigen Energiebedarf gegenüber dem gesetzlich definierten Referenzgebäude aus.

Dafür müssen Gebäudehülle und Haustechnik entsprechend energieeffizient geplant und aufeinander abgestimmt werden.

Je nach Hauskonzept können hierzu beispielsweise gehören:

  • hochwertige Wärmedämmung
  • Dreifachverglasung
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Fußbodenheizung
  • abgestimmtes Lüftungskonzept bzw. Lüftungsanlage
  • Photovoltaikanlage
  • gegebenenfalls Stromspeicher
  • wärmebrückenarme Konstruktion
  • luftdichte Gebäudehülle

Für Eigentümer bedeutet dies vor allem einen niedrigen Energiebedarf, moderne Gebäudetechnik und einen hohen energetischen Standard.

Gerade bei einer Immobilie, die über Jahrzehnte genutzt werden soll, sollte die Energieeffizienz aus unserer Sicht deshalb bereits beim Kauf berücksichtigt werden.

Und was bedeutet QNG?

QNG steht für „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“.

Dabei geht es um mehr als den reinen Energieverbrauch. Die Zertifizierung betrachtet die Nachhaltigkeit eines Gebäudes umfassender.

Berücksichtigt werden unter anderem die Umweltwirkungen über den Lebenszyklus des Gebäudes, eingesetzte Baustoffe, bestimmte Schadstoffe, die Herkunft beziehungsweise nachhaltige Gewinnung von Materialien, Dauerhaftigkeit sowie weitere Qualitätsanforderungen.

Hinzu kommt eine umfangreiche Dokumentation der verwendeten Produkte und Materialien.

Ein entsprechendes Gebäude muss während des Projekts fachlich begleitet und über ein anerkanntes Bewertungssystem zertifiziert werden.

Für Käufer ist dabei eine Unterscheidung wichtig:

„QNG-fähig“ oder „nach QNG geplant“ ist nicht automatisch dasselbe wie eine abgeschlossene QNG-Zertifizierung.

Deshalb sollte bereits vor Vertragsabschluss geklärt werden, welche Leistungen für die Zertifizierung im Angebot enthalten sind.

KfW-Förderung kann die Finanzierung zusätzlich verbessern

Ein wesentlicher Vorteil eines entsprechend geplanten Neubaus können die verfügbaren Förderprogramme sein.

Für klimafreundliche Wohngebäude können – abhängig vom jeweiligen Programm und den zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen – zinsgünstige KfW-Förderkredite infrage kommen.

Für Familien mit Kindern beziehungsweise Alleinerziehende können darüber hinaus spezielle Programme zur Förderung von Wohneigentum interessant sein.

Wie hoch ein Förderkredit tatsächlich ausfallen kann, hängt unter anderem von Förderprogramm, Einkommen, Kinderzahl, Immobilie und energetischem Standard ab.

Die persönliche Förderfähigkeit muss deshalb immer individuell durch die finanzierende Bank beziehungsweise einen qualifizierten Finanzierungsspezialisten geprüft werden.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Ein häufiger Fehler beim geförderten Neubau besteht darin, Verträge zu früh abzuschließen.

Wer eine KfW-Förderung nutzen möchte, sollte deshalb bereits vor verbindlichen beziehungsweise möglicherweise förderschädlichen Vertragsabschlüssen mit Bank, Energieeffizienzexperten und gegebenenfalls Nachhaltigkeitsberater sprechen.

Typischerweise werden zunächst Haus, Grundstück und Gesamtkosten ausgewählt. Anschließend wird die persönliche Finanzierung geprüft und die erforderliche Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsberatung eingebunden.

Danach werden die für die Antragstellung notwendigen Unterlagen erstellt und die Förderung über die finanzierende Bank beantragt.

Erst wenn geklärt ist, welche Verträge zu welchem Zeitpunkt abgeschlossen werden dürfen, sollte der weitere verbindliche Vertrags- und Bauablauf erfolgen.

Die konkrete Reihenfolge sollte immer vor einer Unterschrift mit der finanzierenden Bank abgestimmt werden.

Nicht nur auf den Hauspreis schauen

Beim Vergleich zweier Neubauangebote führt ein Blick auf den beworbenen Hauspreis häufig zu falschen Schlussfolgerungen.

Ein scheinbar günstiges Angebot kann teuer werden, wenn wesentliche Leistungen nicht enthalten sind.

Käufer sollten deshalb beispielsweise prüfen, ob Planung und Bauantrag, Erdarbeiten, Bodenplatte oder Keller, Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Photovoltaik, Dreifachverglasung, Sanitärausstattung, Bodenbeläge, Malerarbeiten sowie die notwendigen Leistungen für KfW und QNG Bestandteil des Angebots sind.

Auch Außenanlagen, Stellplätze oder Carports können einen erheblichen Unterschied beim Gesamtpreis ausmachen.

Entscheidend ist deshalb nicht der niedrigste Hauspreis, sondern der vollständige Gesamtpreis bis zum tatsächlich nutzbaren Eigenheim.

Welche zusätzlichen Kosten müssen Käufer berücksichtigen?

Neben Grundstück und Haus können weitere Kosten entstehen.

Hierzu zählen beispielsweise Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, gegebenenfalls Maklerprovision, Vermessung, Baugenehmigung, Hausanschlüsse, Erdarbeiten, Erschließungs- oder Anschlussbeiträge, Außenanlagen, Stellplätze, Sonderwünsche sowie Finanzierungskosten.

Bei unseren Projekten versuchen wir, diese Positionen im Bebauungsvorschlag beziehungsweise in der jeweiligen Kostenübersicht so transparent wie möglich darzustellen.

Dadurch erhalten Interessenten bereits frühzeitig einen realistischeren Überblick über die zu erwartende Gesamtinvestition.

Warum wird ein Haus teilweise schon vor der endgültigen Baugenehmigung angeboten?

Bei einzelnen Neubauprojekten kann es vorkommen, dass eine Immobilie bereits angeboten wird, obwohl die endgültige schriftliche Baugenehmigung noch nicht vorliegt.

In solchen Fällen können wesentliche Punkte bereits vorab mit den zuständigen Stellen besprochen und die Planung entsprechend vorbereitet worden sein.

Die verbindliche Entscheidung trifft jedoch ausschließlich die zuständige Baurechtsbehörde.

Brändle arbeitet laut unserem Projektkonzept seit rund 15 Jahren mit dieser Vorgehensweise. Die entsprechend vorbereiteten und mit den zuständigen Stellen vorab abgestimmten Projekte wurden in diesem Zeitraum genehmigt.

Trotz dieser Erfahrung gilt jedoch eindeutig:

Eine Baugenehmigung kann rechtlich niemals garantiert werden, bevor der entsprechende schriftliche Bescheid der Behörde vorliegt.

Warum können unsere Neubauhäuser preislich attraktiv sein?

Unser Ansatz besteht nicht darin, ein Haus durch eine möglichst einfache Ausstattung künstlich billig erscheinen zu lassen.

Der wirtschaftliche Vorteil soll vielmehr durch die Struktur des gesamten Projekts entstehen.

Dazu gehören insbesondere standardisierte und bewährte Hauskonzepte, größere Materialmengen, definierte Ausstattungsstandards, eingespielte Planungsabläufe, die Trennung von Grundstückserwerb und Hausbau, eine Bezahlung nach Baufortschritt sowie die frühzeitige Berücksichtigung von KfW 40 und QNG.

Hinzu kommt die langjährige Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern.

Das Ziel ist ein modernes, energieeffizientes und hochwertiges Eigenheim zu einem möglichst vernünftigen Gesamtpreis.

Für wen ist ein KfW-40-QNG-Haus besonders interessant?

Ein solches Neubaukonzept kann besonders für Käufer interessant sein, die langfristig niedrige Energiekosten wünschen, moderne Gebäudetechnik bevorzugen und Wert auf nachhaltiges Bauen legen.

Auch für Familien, die mögliche Förderkredite in ihre Finanzierung integrieren möchten, können entsprechende Neubauten eine interessante Option darstellen.

Darüber hinaus können ein moderner energetischer Standard und eine dokumentierte nachhaltige Bauqualität auch für die langfristige Attraktivität einer Immobilie bei einer späteren Vermietung oder einem Wiederverkauf relevant sein.

Brändle Immobilien – Neubau transparent geplant

Wer einen Neubau kauft, sollte nicht nur fragen:

„Was kostet das Haus?“

Die wichtigere Frage lautet:

„Was kostet mich Grundstück, Haus, Ausstattung, Energieeffizienz, QNG-Zertifizierung und sämtliche Nebenkosten zusammen?“

Genau diese Gesamtbetrachtung ist die Grundlage unseres Konzepts.

Wir zeigen Interessenten, wie sich Grundstückspreis, Hauspreis, Baunebenkosten und mögliche Finanzierung zusammensetzen und welche Fördermöglichkeiten für das jeweilige Projekt grundsätzlich relevant sein können.

So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben.

Sie interessieren sich für ein modernes KfW-40-QNG-Haus?

Gerne stellen wir Ihnen unsere aktuellen und kommenden Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser vor und erläutern Ihnen das jeweilige Neubaukonzept persönlich.

Brändle Immobilien
Ihr Ansprechpartner für moderne und energieeffiziente Neubauhäuser.

Brändle Immobilien Hans-Peter Fischer